Schlosskonzerte 2017

Schloss Reinhardtsgrimma

 

 

 

Samstag, 18. Februar 2017, 19:00 Uhr
Reinhardtsgrimma, Festsaal Schloss


Schlosskonzert


Kammermusik um 1900


Das Fin de Siècle und der Umschwung

Werke von Johannes Brahms, Max Rieger und Alban Berg


Ausführende:
Robert Oberaigner (Dresden), Klarinette
Michael Schöch (Innsbruck), Klavier

Programm:
Max Reger, Sonate AS-dur, op.49 Nr.1
Alban Berg, Vier Stücke op.5 für Klarinette und Klavier
Johannes Brahms, Sonate ES-Dur op.120 Nr.2

 

Robert Oberaigner

Robert Oberaigner
ist einer der profiliertesten Klarinettisten der jüngeren Generation. Geboren in Hall in Tirol, Österreich studierte Robert Oberaigner Klarinette zunächst am Tiroler Landeskonservatorium bei Max Bauer und später an der Wiener Musikhochschule bei den philharmonischen Klarinettisten Horst Hajek und Johann Hindler. An der Musikhochschule Lübeck schloss er sein Studium bei Sabine Meyer ab.
Bereits mit 17 Jahren wirkte er als Substitut in Konzerten der Wiener Philharmoniker und dem Wiener Staatsopernorchester mit. 2003 wurde er Solo-Klarinettist des traditionsreichen Kölner Gürzenich Orchesters, mit dem er auch oft als Solist auftrat. Er ist gefragter Gast bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem
Bayerischen Staatsorchester oder dem Super-World-Orchestra in Japan und wird seit vielen
Jahren regelmäßig zu Konzerten der Camerata Salzburg eingeladen. 2014 berief ihn die
Staatskapelle Dresden unter ihrem Chefdirigenten Christian Thielemann zum Solo Klarinettisten.
Neben seinen Verpflichtungen auf der modernen Klarinette widmet sich Robert Oberaigner
außerdem intensiv der historisch informierten Aufführungspraxis, die er bei Eric Hoprich in
Den Haag studierte. Er spielt in Alte-Musik-Ensembles wie den Musiciens du Louvre oder
der Cappella Coloniensis und unterrichtet historische Klarinetten bei Meisterkursen in
Mailand, Peking und Bruneck (Südtirol).


Michael Schöch

Michael Schöch
wurde 1985 in Innsbruck geboren und studierte Klavier am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck bei Bozidar Noev (Diplom mit Auszeichnung 2006) und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gerhard Oppitz (Diplom 2009, Meisterklassendiplom mit Auszeichnung 2011). Von 2011 bis 2013 setzte er seine Studien bei Pavel Gililov am Mozarteum in Salzburg fort. Ab 2001 nahm er Orgelunterricht, ab 2005 bei Edgar Krapp an der Hochschule für Musik und Theater in München (2009 Diplomprüfung, Meisterklassen-diplom mit Auszeichnung 2011).
Schon in seiner Studienzeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, wie den Brigitte-Fassbaender-Förderungspreis, das Bösendorfer-Klavierstipendium, das Stipendium der Richard-Wagner-Gesellschaft München und Stipendien des Österreichischen Lions Club und des DAAD. Darüber hinaus gewann er Preise bei internationalen Wettbewerben, 2007 den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Franz Schubert“ in Russe/Bulgarien und den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Franz Schubert, 2008 den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb „August Everding“ in München, 2010 den 2. Preis beim Internationalen Franz-Schmidt-Orgelwettbewerb in Kitzbühel und 2011 den 1. Preis beim Wettbewerb um den Kulturpreis Gasteig in München. Seit 2015 leitet er die Orgelklasse am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck.
Michael Schöch ist einer der wenigen Musiker, die das Klavier- wie auch das Orgelrepertoire in gleichem Umfang auf höchstem Niveau beherrschen. Sein 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD im Fach Orgel, eine Auszeichnung, die zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder vergeben wurde, eröffnete ihm Auftritte in den großen Konzertsälen und Kathedralen. Parallel dazu konnte er auch seine Konzerttätigkeit am Klavier weiterführen. Sein derzeitiger Schwerpunkt liegt dabei in der zyklischen Aufführung aller Beethoven-Klaviersonaten.



 

 

Veranstalter:
Stadt Glashütte

Künstlerische Leitung:
Kreuzorganist Holger Gehring (Dresden)

Organisation:
art bohème Musikmanagement

 

 

 

Kulturraum Meissen