Schlosskonzerte 2018

Schloss Reinhardtsgrimma

 

 

 

Samstag, 21. April 2018, 19:00 Uhr
Reinhardtsgrimma, Festsaal Schloss


Schlosskonzert

Dr. Faustus und die 111

Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven (op.13 und op.111)
Kretzschmar-Szene aus "Dr. Faustus" von Thomas Mann


Ausführende:
Friedrich Wilhelm Junge, Lesung
Peter Rösel, Klavier



Friedrich Wilhelm Junge


Friedrich Wilhelm Junge
Nach dem Schauspielstudium erhielt er Engagements u.a. von 1966 bis 1985 am Staatsschauspiel Dresden, danach bis 1988 an der Volksbühne Berlin, später Gastspielverpflichtungen am Bayerischen Staatsschauspiel München, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und Teatro alla Scala Mailand.
1988 gründete Friedrich-Wilhelm Junge das Dresdner Brettl, seit 1994 auf dem Theaterkahn, und war bis Anfang 2005 der künstlerische Leiter.
Fünfzehn Jahre spielte er auf dem Brettl den Bassisten in Patrik Süskinds "Kontrabaß" und in viele anderen Aufführungen. Er war in der Brett'l-Produktion "Doktor Faustus" von Chr. Marlowe als Mephostopilis zu sehen und spielte in "Pontius Pilatus", den Szenen nach Motiven des Roamns "Der Meister und Margarita" von M. Bulgakow, die Titelrolle und 1997-2016 im Kurt-Tucholsky-Programm "Mancher lernts nie".
Derzeit ist er in den Programmen und Stücken zu sehen: im Erich-Kästner-Programm "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es" (1992!),  im Ringelnatz-Programm"Überall ist Wunderland" (2001) und "Der Zauberlehrling oder Wir wollen sein wie Gott"(2013). Frühere Produktionen waren z.B. das Friedrich-Kändler-Programm "Waste brauchst, das ist Liebe", "Auf den Flügeln bunter Träume", "Caprifischer" und in "Die Fruchtfliege" von Gunter Antrak. "Greife wacker nach der Sünde" (2005), "Heinrich Heine: Das Glück ist eine leichte Dirne" (2006), Dostjewskis "Der Traum eines lächerlichen Menschen" (2007), "Halpern & Johnson" (2009), "Hans im Glück oder Was ist deutsch"" (2010), "Revanche" (2011), "Altern ist nichts für Feiglinge" (2014). Seine jüngste Produktion ist die Uraufführung "Bauland" (2015).


Peter Rösel


Peter Rösel,
in Dresden geboren, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium absolvierte er ein fünfjähriges Studium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. In dieser Zeit wurde er nicht nur als erster Deutscher Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbes Moskau und des Klavierwettbewerbes Montreal, sondern begann auch eine internationale Karriere, die ihn bis heute in die Musikzentren aller Kontinente führt.
Seine Auftritte bei internationalen Festivals (u. a. Salzburg, Edinburgh, London Proms, Perth, Hollywood Bowl, Hongkong) wurden von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Seit Jahren ist er gern gesehener Gast bei vielen bedeutenden Orchestern, wie Los Angeles und Royal Philharmonic, Montreal, Toronto und Detroit Symphony, Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden. Er musizierte mit namhaften Dirigenten, wie Blomstedt, Boreyko, Dutoit, Fedossejew, Haenchen, Harding, Haitink, Herbig, Janowski, Kempe, Kitajenko, Kondraschin, Masur, Sanderling, Stein, Temirkanov und Tennstedt.
Allein mit Kurt Masur und dem Gewandhausorchester Leipzig konzertierte er auf internationalen Podien über zweihundertmal. Kurt Masur war es auch, der ihn mit dem 3. Klavierkonzert von Rachmaninow in der Jubiläumssaison zum 150jährigen Bestehen der New Yorker Philharmoniker einlud. Er ist Professor an der Dresdner Musikhochschule und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.
Peter Rösel gastierte bisher in über 40 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Mehrfach erhielt er Einladungen zu spektakulären Projekten, wie der zyklischen Aufführung aller Rachmaninow- bzw. Beethoven-Konzerte. Er konzertierte wiederholt bei renommierten internationalen Klavierfestivals wie dem Klavierfestival Ruhr und dem Festival La Roque d'Anthéron. Sinfonische Höhepunkte der letzten Jahre waren u. a. außerordentlich erfolgreiche Konzerte mit KBS Sinfonieorchester Seoul, New Japan Philharmonic, National Symphony Orchestra Taiwan, Florida Orchestra, Mozarteum Orchester Salzburg, dem Deutschen Sinfonieorchester und der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
Im Herbst 2011 beendete der Pianist einen sich über vier Jahre erstreckenden Zyklus mit der Aufführung der 32 Sonaten von Beethoven in Japan, Deutschland und in der Schweiz. In Tokio wurden als Live-Mitschnitte alle Sonaten auf CD aufgenommen und bei King Records veröffentlicht.
Für sein langjähriges und herausragendes Schaffen als Pianist wurde Peter Rösel mit dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet. 2016 erhielt er den sächsischen Mozartpreis.

 

 

 

 

 

Veranstalter:
Stadt Glashütte

Künstlerische Leitung:
Kreuzorganist Holger Gehring (Dresden)

Organisation:
art bohème Musikmanagement

 

 

 

Kulturraum Meissen