Schlosskonzerte 2019

Schloss Reinhardtsgrimma

 

 

 

Samstag, 16. November 2019, 19:00 Uhr
Reinhardtsgrimma, Festsaal Schloss


Schlosskonzert

Von empfindsamem Gemüthe

Werke von Johannes Quanz, Carl Philipp Emauel Bach
und der Bachschüler


Ausführende:
Angelika Fritzsching und Susanne Grosche, Traversflöten
Juliane Gilbert, Viola da Gamba
Holger Gehring, Cembalo



Angelika Fritzsching 


Angelika Fritzsching,
studierte Querflöte an der Hochschule für Musik in Dresden bei Prof. Arndt Schöne und schloss ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Während ihrer Ausbildung gewann sie beim Rundfunkwettbewerb „Concertino Praga“ einen 2.Preis und erhielt beim Internationalen Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen ein Diplom. Danach erhielt sie ein Engagement als Soloflötistin am Rundfunksinfonieorchester Berlin. Von 1994-1997 absolvierte sie ein Zusatzstudium im Fach Traversflöte an der Hochschule für Musik in Leipzig und besuchte Kurse für historische Musizierpraxis u.a. bei Barthold Kuijken. Nachdem sich der private Lebensmittelpunkt nach Chemnitz verlagert hat, widmet sie sich freischaffender Konzerttätigkeit z.B. im „Dresdner Barockorchester“ sowie im „Chemnitzer Barockorchester“. Musikalische Zusammenarbeit führte sie u.a. auch zum „Elbipolis Barockorchester Hamburg“ und zum französischen Ensemble „Les Talens Lyriques“ unter Christophe Rousset. Angelika Fritzsching hat sich als Spezialistin auf der Traversflöte einen Namen erarbeitet und wirkte bei vielen CD- und Rundfunkaufnahmen mit.


Susanne Grosche 


Susanne Grosche,
studierte Flöte an der Hochschule für Musik Dresden. Danach trat sie eine Stelle als Soloflötistin beim Riesaer Sinfonieorchester (heute Elbland Philharmonie Sachsen) an, die sie bis heute inne hat. In Solokonzerten trat sie regelmäßig mit diesem Orchester auf. Nicht zuletzt daraus entsprang der Wunsch, Werke der Barockzeit auf dem Originalinstrument, der Traversflöte zu spielen. Neben kammermusikalischen und solistischen Aktivitäten auf diesem Instrument ist sie Mitglied im Ensemble Charpentier und wirkte bei Aufführungen von Barockopern mit.


 

Thomas Grosche 


Thomas Grosche,
wurde 1962 in Dresden geboren. Im Alter von 15 Jahren kam es zur intensiven Beschäftigung mit dem Kontrabass bei dem damaligen Solobassisten der Sächsischen Staatskapelle Gerhard Neumerkel. Später, während seines Kontrabass-Studiums an der Hochschule für Musik in Dresden, lernte er auch verschiedene Transkriptionen barocker Gambenstücke kennen ,woraus der dringliche Wunsch entstand, diese einmal auf dem Originalinstrument spielen zu dürfen. Es folgten verschiedene Kurse für Viola da Gamba und Aufführungspraxis in Michaelstein und ein Gambenstudium bei Professor Siegfried Pank an der Hochschule für Musik Leipzig. Nach erfolgreicher Teilnahme am Kontrabasswettbewerb in Markneukirchen gewann er 1983 ein Probespiel in der „Dresdner Philharmonie“, wo er neben seinen dienstlichen Aufgaben als Philharmoniker in Norbert Schuster einen Förderer in der Beschäftigung mit Alter Musik fand. Die weitere Beschäftigung mit dem Gambenspiel erfolgte durch die Teilnahme an verschiedenen Kursen zum Beispiel bei Jaap ter Linden und Wieland Kuijken. Thomas Grosche ist seit 1992 Mitglied der Sächsischen Staatskapelle und spielt außerdem in verschiedenen Ensembles wie zum Beispiel der „Cappella Sagittariana“ oder dem „Barockensemble der Dresdner Kreuzkirche“. Gemeinsam mit der „Dresdner Philharmonie“ und dem“ Dresdner Kreuzchor“ spielte er als Gambist zahlreiche Male die Gambenarien in der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach, die ihn auch wiederholt nach Japan führten. Außerdem trat er mehrfach als Gambensolist mit den „Dresdner Kapellsolisten“ auf.



Holger Gehring


Holger Gehring,
studierte Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Lübeck und Stuttgart sowie der Musikhochschule Frankfurt Orgel und Cembalo, weiterhin an der Schola Cantorum in Basel im Fach Cembalo, Generalbass und Ensemble für Alte Musik. 2004 wurde er zum Kreuzorganisten an die Kreuzkirche Dresden berufen und 2005 zum Orgelsachverständigen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens ernannt. Darüber hinaus ist er als Lehrbeauftragter für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation sowie für Generalbass und historische Aufführungspraxis an der Staatlichen Hochschulen für Musik Dresden, der Hochschule für Kirchenmusik Dresden und des Dresdner Kreuzchores tätig. Publikationen über Orgelspiel und Orgelbau, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ergänzen seine Tätigkeit. Regelmäßig arbeitet er mit Musikern der Dresdner Philharmonie oder der Sächsischen Staatskapelle Dresden zusammen und begleitet den Kreuzchor auf seinen internationalen Konzertreisen. Eine rege solistische Konzerttätigkeit als Organist und Cembalist führt ihn durch das In- und Ausland.

 

 

 

 

Veranstalter:
Stadt Glashütte

Künstlerische Leitung:
Kreuzorganist Holger Gehring (Dresden)

Organisation:
art bohème Musikmanagement

 

 

 

Kulturraum Meissen